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Geschichte

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Willkommen

Der Verlag wurde 1995 gegründet. Das Verlagsprofil umfasst regional schwerpunktmäßig die Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Schlesien und die benachbarten Landschaften. Ohne ganz enge thematische Begrenzung liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Geschichte, Kunst, Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Museum und Regionales.
Neben wissenschaftlichen Reihen, wie Beiheften zum Neuen Lausitzischen Magazin, Zeitschriften, wie den Zittauer Geschichtsblättern oder dem Görlitzer Magazin, entstanden zahlreiche Bände, deren Themenbreite von der Kunstwissenschaft bis zum Sport reicht.

Neben den eigentlichen verlegerischen Tätigkeiten besorgt der Verlag als Service sämtliche Arbeiten im Bereich der Druckvorstufe bis hin zu belichtungsfähigen Dateien.

Bereits seit 2002 ist der Verlag jährlich auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Der Verlag hat seinen Sitz in 02826 Görlitz, Lunitz 5.


Ernst, Rainer (Hg.)

Der Speicher 19

Rainer Ernst und Klaus Neitmann Geleitwort ‚ 4 Rudolf Bönisch „Christus am Kreuz zwischen den beiden Schächern“ nach Christoph Schwartz 159 – die meist kopierte Kreuzigungsdarstellung 7 Klaus Neitmann Die Kapitulation des Klosters Dobrilugk vor reformatorischer Bewegung, katholischem Landesherrn und evangelischem Nachbarfürsten 96 Lorenz Weinrich Heimatforscher entdecken verstreutes Erbe des Zisterzienserklosters Dobrilugk 122 Manfred Woitzik Die Kinder der Zwangsarbeiterinnen ‚ 136 Wiederentdeckt und abgespeichert Rainer Ernst Bisher unbekannte Briefe dokumentieren Bemühungen um die Freilassung von Johannes Knoche aus dem Konzentrationslager Sonnenburg Die Korrespondenz zwischen Anneliese Hewig und Max Koswig 146 Rezension: Luděk Březina…

10,00 €

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Schulz, Friedhelm

Neuordnung eines Reviers

1989–1994 Wendemarken im Lausitzer Braunkohlenbergbau

In meiner neuen Heimat Hoyerswerda ist mir erst Jahre später bewusst geworden, dass mein Kinderbett in Schlesisch-Nettkow (heute Nietków in Polen) auf Braunkohle gestanden hat, unweit des Lausitzer Braunkohlenreviers. Keine 5 Meter entfernt von meinem Elternhaus befand sich die Braunkohlengrube „Prinz Carl“ der Consolidierten Grünberger Braunkohlengesellschaft. Die Lausitzer Braunkohle blieb in meinem Leben immer dicht an meiner Seite, im Beruf als Elektromonteur im Tagebau Neuaufschluss Bluno, danach 12 Jahre als Journalist der „Lausitzer Rundschau“ und anschließend 2 Jahre im BKW „Glückauf“ Knappenrode als Pressereferent und Chefredakteur. Nach der politischen Wende in der DDR arbeitete ich als Stellvertreter des Hauptabteilungsleiter…

20,00 €

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Bauer, Markus; Hoche, Siegfried

Die Juden von Görlitz

Beiträge zur jüdischen Geschichte der Stadt Görlitz

In der Pogromnacht vor 75 Jahren, am 9. November 1938, endete das Leben der jüdischen Gemeinde in Görlitz. Damit riss eine Entwicklung jäh ab, die freilich auch in den Jahrzehnten und Jahrhunderten vor 1933 von heftigen Schwankungen, von Höhen und Tiefen geprägt gewesen war. Eine schon im späten 13. Jahrhundert wohl organisierte und allem Anschein nach auch wohl gelittene jüdische Gemeinde des Mittelalters ging in den Pogromen und Vertreibungen des 14. Jahrhunderts unter. In der frühen Neuzeit spielten trotz Niederlassungsverbot jüdische Kaufleute und Händler im Wirtschaftsleben der Stadt eine bedeutsame Rolle. Doch erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts konnten sich einige jüdische Familien wieder in Görlitz ansiedeln; eine neue Gemeinde…

18,00 €

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Bauer, Markus; Kügler, Martin; Häse, Anja

Johann Gottlieb Milich

Gelehrter und Sammler

… im Lebenswerk dieses hochgebildeten Juristen und Sammlers zeigen sich beispielhaft die engen kulturellen und geistigen Verbindungen, die jahrhundertelang zwischen der östlichen Oberlausitz und Schlesien bestanden. Zeitlebens wirkte Milich im schlesischen Schweidnitz, zu einer zentralen Gestalt der Görlitzer Geschichte wurde er erst nach seinem Tode 1726: Der protestantische Gelehrte hatte testamentarisch verfügt, dass seine Bücher- und Raritätensammlung aus dem gegenreformatorischen Schweidnitz nach Görlitz gebracht werden sollten, das damals in den Ländern an Oder und Neiße den Ruf eines Hortes protestantischer Bildung und Kultur genoß.” Markus Bauer im Vorwort Während die Museumsstücke entweder verschollen oder nicht mehr identifizie…

13,00 €

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Lemper, Ernst-Heinz

Jakob Böhme

Lebenswege (1575–1624)

Der Görlitzer Schuhmacher Jacob Böhme, der „philosophus teutonicus”, wurde von Hegel als der erste deutsche Philosoph angesehen. Böhme hatte als einfacher Handwerksmeister die Kirche als „Mauerkirche“ angegriffen und den Gottesbegriff zum Gegenstand der Philosophie gemacht. Er war nicht der weltabgewandte Mystiker, sondern ein Mensch, der im Konflikt zur Görlitzer Kirchenobrigkeit in vielfältige Auseinandersetzungen im Gefolge des 3jährigen Krieges einbezogen wurde.

3,50 €

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